Seit weit über einem Jahrhundert existieren Untersuchungen zum Einfluss sportlicher Betätigungen auf das Herz bzw. die Herzfunktion. Viel ist geforscht und beschrieben worden, vieles wurde vermutet und scheinbar belegt, und ebenso viel wieder verworfen oder korrigiert.
Was wir heute sicher sagen können ist, dass Sport, mit Anleitung bzw. dynamisch angepasst  an körperliche Voraussetzungen ausgeübt, durchweg positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen hat.

Sport ist Medizin

Schuhe

Nicht nur zahlreiche Erkrankungen lassen sich – und das ist wissenschaftlich gut untersucht -  im Verlauf deutlich positiv beeinflussen: in zahlreichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass  körperliche Aktivität zu einer wirksamen Krankheitsverbesserung führt. So bei Schlaganfallpatienten, Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen, bei Depressionen, beim chronischen Fatique-Syndrom und bei der Fibromyalgie. Erstaunliche Verbesserungen lassen sich in der Behandlung der Diabetiker sowie auch Krebskranken erzielen. Und bei Demenz und beginnendem Alzheimer ist regelmäßiges körperliches Training in der Lage, die Entwicklung nachweislich um einige Jahre zu verzögern.

Training und Herzkrankheiten

Nicht nur in der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen hat die regelmäßige sportliche Betätigung ihre Verdienste, auch Herzpatienten profitieren  von individualisierten Trainingsprogrammen, wofür es umfangreiche wissenschaftliche Belege gibt. Dabei ist es erstaunlich, dass es der Sport, bewußt und ausdauernd durchgeführt, in seiner Wirksamkeit mit nahezu jeder medikamentösen Therapie aufnehmen kann. Seine Wirkung ist oftmals wesentlich stärker und vielseitiger.